Betriebsarzt Brandenburg: Spezialisierte Mediziner für Ihre Firma

Betriebsarzt Brandenburg

Die meisten Betriebsärzte in Brandenburg sind entweder in einem der wenigen Industriebetriebe bei Hennigsdorf (Elektrostahl und Bombardier), Ludwigsfelde (Daimler-Benz, MTU), Dahlewitz (Rolls-Royce) und Finsterwalde (Windkraftanlagen und Fügetechnik) angestellt. Bei der überwiegenden Anzahl der übrigen Betriebsärzte handelt es sich jedoch meist um niedergelassene Hausärzte und Allgemeinmediziner, die betriebsmedizinische Leistungen nur nach dem Schornsteinprinzip für Firmen in der unmittelbaren Nachbarschaft anbieten.

Das hat Vorteile, denn wenn es mit den Vorsorgen und Tauglichkeitsuntersuchungen bei Firmenmitarbeitern nicht klappt, bleibt immer noch der Normalpatient. Umgekehrt bietet die deutlich komfortablere Abrechnung betriebsärztlicher Leistung nach GOÄ 2,3 facher Satz deutlich höhere Erträge als die einfache kassenärztliche Leistung mit ihrer eher bescheidenen Gebührenordnung und sorgt so für eine Quersubventionierung der allgemeinmedizinischen und internistischen Praxis.

Brandenburg: Viel Speck, wenig Kraft?

Brandenburg ist ein Land, das in Sachen Wirtschaftskraft große regionale Unterschiede aufweist. Mit einem Bruttosozialprodukt von 63 Mrd. Euro, einem Wirtschaftswachstum nahe Null und einer in Europa eher unterdurchschnittlichen Kaufkraft ist Brandenburg nicht gerade eine industrielle Boomregion, eher lebt das Bundesland im Großen und Ganzen immer noch von der Landwirtschaft, auch und gerade vom ökologisch nachhaltigen Anbau und der biologisch verträglichen Viehzucht. Die Arbeitslosigkeit liegt über dem Bundesdurchschnitt.

Auf der anderen Seite gibt es starke wissenschaftliche Zentren, etwa in Potsdam, wo forschungsnahe Einrichtungen existieren und in engem Austausch mit der Digitalwirtschaft (SAP) und den Hochschulen stehen. Und vor allem im gesamten Speckgürtel um Berlin findet man gleichermaßen solvente Zulieferbetriebe und infrastrukturell hochwertige Angebote für betuchte Großstädter, die sich in den gehobenen Wohnlagen vor den Toren der Hauptstadt angesiedelt haben.

Betriebsmediziner – Wohnen im Grünen, praktizieren in der Metropole

Für Betriebsärzte stellt die Nähe zu Berlin einen wichtigen Standortfaktor dar. Gerade das Dreieck Potsdam – Nauen – Brandenburg, das als Landeshauptstadt betriebsmedizinische Unterstützung für seine Verwaltungseinrichtungen und Behörden benötigt, ist ebenfalls ideal für Arbeitsmediziner. Doch weiter weg sieht es schon schwieriger aus. Exemplarisch dürfte die Suche nach einem Betriebsarzt in Schwedt sein. In der Stadt an der Oder weisen die Branchenverzeichnisse eine sehr übersichtliche Anzahl von Arbeitsmedizinern aus. Ob Uckermark, Prignitz, Oberhavel, Spreewald oder Teltow-Fläming, wer hier – etwa Frankfurt (Oder), Eberswalde oder Cottbus – eine Vorsorgeuntersuchung nach den Grundsätzen G42, G25 oder G37 benötigt, muss sich wahrscheinlich auf lange Wartezeiten gefasst machen oder lange Wege zurücklegen.

Doch nicht nur bei Untersuchungen zu Infektions und Bioschutz, zur Fahr- und Steuertätigkeit und der Bildschirmuntersuchung sieht es mau ist, auch eine ganz normale Begehung zur Verhaltens- und Verhältnisprävention und zu den Arbeitschutzausschuss- Sitzungen (ASA) ist nicht ohne weiteres zu buchen. Wer in Fürstenwalde, Neuruppin oder Oranienburg nach einem Betriebsarzt sucht – und sei es auch nur für eine Einzelvorsorge – wird vermutlich bitter enttäuscht. Nicht viel besser sieht es in Ludwigsfelde und in der Gegend um die Brandenburgischen Seen im Norden, etwa in Schwedt oder Prenzlau aus.

Weißer Fleck bei weißen Kitteln

Für Betriebe, die dringend DGUV 2 arbeitsmedizinische Unterstützung benötigen, heißt das konkret: Schauen, ob jemand von den niedergelassenen Hausärzten, der den Zusatztitel Betriebsarzt tragen darf, noch Kapazitäten frei hat. Wir von DOKTUS können den Kontakt herstellen. Einfach Info-Formular ausfüllen oder anrufen.