Ein Betriebsarzt in Hennigsdorf – DOKTUS unterstützt ihr Unternehmen

Betriebsarzt in Hennigsdorf findenBei Hennigsdorf denkt man erst einmal nicht an Arbeitsmediziner, sondern an Lokomotiven. Tatsächlich hat der Bau von Loks eine lange Tradition in der Stadt an der Havel, die im 14. Jahrhundert erstmals urkundlich erwähnt wurde und lange in einem Dornröschenschlaf verharrte. Immerhin siedelten sich kurz vor der Jahrhundertwende ein Sägewerk und eine Pianofabrik an. Doch das alles verblasste gegen die große AEG, die 1910 nach Hennigsdorf kam.

Allerdings wollte die hier etwas bauen, was man mit der AEG im ersten Moment nicht unbedingt in Einklang bringt, nämlich Flugzeuge. Ein Jahr zuvor hatten die Brüder Wilbur und Orville Wright in Berlin für großes Aufsehen gesorgt. Insgesamt 300.000 Menschen wollten auf dem Tempelhofer Feld die Darbietungen der Flugpioniere verfolgen. Die AEG witterte das große Geschäft und beabsichtigte in Hennigsdorf einen Flieger zu produzieren, der dem Doppeldecker der Wrights nachempfunden war. Es dauerte zwei Jahre, bis das erste Flugzeug fertig war. Weitere zwei Jahre später begann der 1. Weltkrieg und Flugzeuge aus Hennigsdorf spielten plötzlich eine große Rolle.

Vom Flugzeug zur Eisenbahn

Kurz vor Ausbruch des Krieges war auch die Lokomotiven-Produktion von Berlin nach Hennigsdorf verlegt worden. Im Gegensatz zum Flugzeugbau sollte das eine nachhaltige Tradition begründen. Die Namen änderten sich über die Jahre, doch Loks wurden in hennigsdorf immer gebaut – bis zum heutigen Tag. Aus dem Unternehmen der AEG wurde in der DDR der VEB „Hans Beimler“. Nach dem Fall der Mauer kam zunächst die AEG wieder zum Zug, die aber an Adranz verkaufte und danach rollten die Lokomotiven unter dem Label von Bombardier aufs Gleis, ehe die französische Alstom das Ruder übernahm. Heute fahren Züge aus Hennigsdorf über chinesische Gleise ebenso wie über amerikanische, griechische, brasilianische oder japanische Schienen.

Lokomotiven sind nicht alles

Trotz des internationalen Bekanntheitsgrades für seine Lokomotiven ist die Wirtschaft in Hennigsdorf sehr breit aufgestellt. Ein Biotechnologiezentrum, das im Jahr 2000 gegründet wurde, lockte zahlreiche Unternehmen an. Darüber hinaus gibt es Firmen in der Metallbearbeitung und auch die Recycling-Branche hat sich in Hennigsdorf gut eingerichtet. Doch egal um welche Branche es sich handelt, für alle die rund 100 Betriebe gilt eines gleich: Jedes Unternehmen muss einen Betriebsarzt in Hennigsdorf benennen, der für Beratung, Vorsorge und Vorbeugung bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sorgt. Je größer der Betrieb, desto umfangreicher werden auch die Aufgaben. Schon ab zehn Beschäftigten muss sich eine Betriebsärztin oder ein Betriebsarzt in Hennigsdorf vor Ort davon überzeugen, dass der Belegschaft keine gesundheitlichen Risiken drohen. Wenn ihm etwas auffällt, wird er dabei behilflich sein, das Problem angemessen zu lösen.

Die vielfältigen Aufgaben eines Betriebsarztes in Hennigsdorf

Betriebsarzt darf sich nicht jeder nennen. Entweder entscheidet sich ein Mediziner für diese Fachrichtung und schließt sein Studium nach fünf Jahren mit dem Titel Arbeitsmediziner ab, oder ein Facharzt entscheidet sich für eine Weiterbildung und darf dann offiziell den Titel Betriebsarzt führen. Vor Ort sind die Aufgaben allerdings die gleichen. Vorsorgeuntersuchungen bilden dabei einen ganz wichtigen Aspekt der Tätigkeit. Ein Betriebsarzt in Hennigsdorf wird hier zum Beispiel die Vorsorgeuntersuchung für Schweißen (G 39) anbieten. In einem Unternehmen, in dem die meisten Beschäftigten am PC arbeiten wird dafür die Vorsorgeuntersuchung G 37. Dabei handelt es sich um eine sogenannte Angebotsuntersuchung. Das heißt, der Arbeitgeber muss sie dem Beschäftigten anbieten. Ob er das Angebot annimmt, ist allerdings seine Sache. Anders sieht es bei Pflichtuntersuchungen aus. Mitarbeiter, die Fahrzeuge oder Maschinen steuern, dürfen diese Tätigkeit erst nach der einschlägigen Untersuchung (G 25) ausführen. Schließlich gibt es auch noch die Wunschvorsorge. Das sind Untersuchungen, bei denen die Mitarbeiterin oder der Mitarbeiter von selbst und aktiv auf den Betriebsarzt zukommen. Der Arbeitgeber muss allerdings seine Belegschaft darüber informieren dass diese Möglichkeit besteht.

Der Betriebsmediziner in Hennigsdorf kann auch impfen

Doch mit den Vorsorgeuntersuchungen haben sich die Aufgaben eines Betriebsarztes noch nicht erschöpft. Während der Covid-Pandemie hatten Arbeits- und Betriebsmediziner einen wichtigen Anteil an der Impfkampagne. Doch geimpft haben sie schon zuvor, etwa wenn eine Grippewelle naht, dann können Betriebsärztinnen und Betriebsärzte auch gegen das Influenza-Virus eine Impfung verabreichen.

Wo sonst noch Betriebsärzte benötigt werden

Betriebsärzte werden nicht nur direkt in Hennigsdorf gesucht. Auch in der Nachbarschaft ist ihr Rat und ihre Vorsorge gefragt. Das fängt schon bei kleineren Unternehmen in Ortsteilen wie Nieder Neuendorf oder Stolpe Süd an. Um so mehr gilt das für die Nachbarstädte und -Orte, wie Oranienburg, Hohen Neuendorf oder das kleine Oberkrämer.