Ein Betriebsarzt in Baden-Württemberg finden

Betriebsarzt Baden-Württemberg

Jeder Unternehmer, der mehr als einen Arbeitnehmer beschäftigt, benötigt in Baden-Württemberg einen Betriebsarzt – egal, ob in Stuttgart, Ulm, Karlsruhe, Reutlingen, Heilbronn, Sinsheim, Eppingen, Schwäbisch-Hall, Mannheim, Neustadt a.d. Weinstraße, Heidelberg, Weinheim oder Worms. Die gesetzlichen Regelungen zum Arbeitsschutz und zum Gesundheitsschutz müssen in jedem Betrieb eingehalten werden. Welche Maßnahmen und Vorsorgeuntersuchungen erforderlich sind, hängt von den Arbeitsabläufen im Betrieb ab. Ein qualifizierter Facharzt für Arbeitsmedizin bzw. Betriebsmediziner unterstützt den Unternehmer dabei eine Gefährdungsbeurteilung für die unterschiedlichen Arbeitsplätze im Betrieb zu erstellen. Anhand der Gefährdungsbeurteilung wird dann geklärt, welche Vorsorgeuntersuchungen regelmäßig durchgeführt werden müssen oder ob ggf. Vorsorgen angeboten werden müssen. Wichtig: Auch, wenn anhand der Gefährdungsbeurteilung keinerlei akute Gefährdungen festgestellt werden, muss der Unternehmer einen Betriebsarzt in Baden-Württemberg nennen können. Neben einem Arbeitsmediziner wird in jedem Betrieb in Baden-Würrtemberg eine Fachkraft für Arbeitssicherheit benötigt. Auch die Fachkraft für Arbeitssicherheit unterstützt den Unternehmer dabei, seine Verpflichtungen zur Einhaltung der Arbeitsschutzvorschriften zu erfüllen.

Organisationsmängel führen zu Arbeitsunfällen

Je nach Branche kommen im Betrieb ganz unterschiedliche Gefährdungssituationen auf, die einen Arbeitsunfall oder auch eine Berufskrankheit zur Folge haben können. Allein im Jahr 2015 wurden laut Angaben der Unfallkasse Baden-Württemberg 50.787 Arbeitsunfälle in Baden-Würrtemberg gemeldet, davon 9 mit tödlichem Ausgang. Viele Unfälle und Erkrankungen im Betrieb wären bei einer lückenlosen Einhaltung der Arbeitssicherheitsvorschriften vermeidbar. Eine häufige Ursache sind Organisationsmängel, daneben Verhaltensmängeln des einzelnen Mitarbeiters. Das zeigt, dass das Thema Arbeitsschutz im Betrieb ist sehr wichtig ist. Als Arbeitgeber sind Sie in der Verantwortung! Wichtig ist zunächst einmal die Organisation der Ersten Hilfe im Betrieb und die entsprechende Ausstattung. Sollte sich im Betrieb ein Unfall ereignen, müssen sofort die entsprechenden Notfallmaßnahmen eingeleitet werden können. DOKTUS kann Ihnen dazu Material, wie Notfallpläne und Schilder zur Verfügung stellen. Je nach Betrieb kann die Behörde zusätzlich besondere Auflagen zum Arbeitsschutz erlassen. Der Betriebsarzt ist für die arbeitsmedizinische Vorsorge im Betrieb zuständig. Er bestimmt nach einer Besichtigung des Betriebs, welche Arbeitnehmer an einer arbeitsmedizinischen Vorsorgeuntersuchung teilnehmen müssen bzw. wem diese anzubieten ist. Auch die Wunschvorsorge wird in Baden-Würrtemberg über den Betriebsarzt organisiert.

Psychischen Erkrankungen vorbeugen

DOKTUS bietet nicht nur die umfassende betriebsärztliche Grundbetreuung für Ihre Mitarbeiter. Zubuchbar sind auch individuelle Vorsorgeleistungen. So nimmt laut Statistik der Krankenkassen die Zahl der psychischen Erkrankungen seit einigen Jahren rapide zu. Oftmals ist die Ursache sowohl in der beruflichen Belastung als auch in der privaten Situation zu suchen. Egal, ob es um die Familiensituation, Pflege von Angehörigen oder Suchterkrankungen geht – vieles kann den Mitarbeiter privat derartig in Beschlag nehmen, dass es die Arbeitssituation belastet. Wenn dann noch Schicht- oder Akkordarbeit oder ein Streit mit Kollegen oder Vorgesetzten hinzukommt, kann das für den einzelnen schnell zuviel werden. Mit dem Angebot einer anonymen externen Mitarbeiterberatung, bietet das Expertenteam von DOKTUS Ihren Mitarbeitern schnelle und diskrete Hilfe. Der Betriebsarzt informiert Sie über die Möglichkeiten der Mitarbeiterberatung.

Baden-Würrtemberg: Schwerpunkt im verarbeitenden Gewerbe

Ein Großteil der Beschäftigten in Baden-Würrtemberg ist im Bereich des verarbeitenden Gewerbes beschäftigt. Ein Berufsfeld in dem durch den täglichen Umgang mit Maschinen eine erhöhte Gefahr von Arbeitsunfällen besteht. Besonders wichtig ist es daher für den Unternehmer, den Betriebsarzt und die Fachkraft für Arbeitssicherheit, die Arbeitnehmer durch die entsprechenden Arbeitsschutzmaßnahmen zu sichern. Schicht- und Nachtdienste sind für Arbeitnehmer eine weitere Belastung, die zu Konzentrationsschwächen führen kann. Das Unfallrisiko steigt bei Müdigkeit. Auch die wöchentliche Arbeitszeit hat einen Einfluss auf die Unfallhäufigkeit. Wer wöchentlich mehr als 40 Stunden arbeitet, unterliegt statistisch gesehen einem höheren Unfallrisiko. Auch von arbeitsbedingten Gesundheitsproblemen, z.B. Rückenschmerzen oder psychischen Belastungen, sind Arbeitnehmer aus dem verarbeitetenden Gewerbe überdurchschnittlich betroffen. Höher belastet sind nur Arbeitnehmer im Baugewerbe und der Landwirtschaft, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden, mitteilt.