Von Fachjuristen verständlich erklärt: Praktische Tipps aus den wichtigsten Rechtsgebieten.

doktus-header-01Die Kündigung eines Abonnements, der Mietvertrag für eine Wohnung oder der Widerruf eines Kaufvertrages – rechtlich relevante Dokumente bestimmen den privaten und geschäftlichen Alltag. Einen sicheren Rahmen für wichtige Angelegenheiten aus allen Rechtsgebieten geben Verträge und Formulare. Zweideutige Ausdrücke bzw. unvollständige Regelungen können unter Umständen dazu führen, dass Forderungen ins Leere laufen oder sich der Verfasser eines Vertrages gar schadensersatzpflichtig macht. Wer rechtssichere Formulare in der Korrespondenz oder zum Aufsetzen eines Vertrages verwendet, minimiert das Risiko eines schwerwiegenden Fehlers.

Mietrecht: Rechtssichere Formulare & Verträge ohne heikle Klauseln

Im Mietrecht bestehen insbesondere für Vermieter Schwierigkeiten bei der Vertragsgestaltung. Die Gerichte entscheiden zumeist mieterfreundlich und wirksame Klauseln zu den Schönheitsreparaturen oder Kleinreparaturen sind bereits wegen Kleinigkeiten vor Gericht gescheitert. Der Vermieter hat die Möglichkeit Aufgaben auf den Mieter abzuwälzen. Enthält der Mietvertrag aber diesbezüglich unwirksame Bestimmungen, kommen die Regelungen aus dem Gesetz zur Geltung. Vermieter, die bei der Gestaltung des Mietvertrages auf Nummer sicher gehen möchten, verwenden ein rechtssicheres Formular. Ein rechtssicheres Formular schützt alle Parteien eines Mietverhältnisses vor Streitigkeiten. Auf www.doktus.de finden Vermieter, aber auch Mieter Informationen zur aktuellen Rechtsprechung im Mietrecht, sowie Empfehlungen für Formulare und Verträge.

Arbeitsrecht: Als Arbeitgeber kein Risiko eingehen

Im Arbeitsrecht werden die Vertragsbedingungen meist ausschließlich vom Arbeitgeber vorgegeben. Kaum einem Arbeitnehmer wird die Möglichkeit eingeräumt, gewisse Wünsche zu äußern. Sind Klauseln im Arbeitsvertrag rechtswidrig, kann dies für den Arbeitgeber gravierende Folgen haben. Ein Beispiel sind etwa die oftmals unbedachten oder gar fehlerhaften Vereinbarungen zu Sonderleistungen. Sie können dazu führen, dass Arbeitgeber verpflichtet sind, diese immer wieder zu erbringen. Personalverantwortliche und Arbeitgeber von Unternehmen jeder Größenordnung verlassen sich auf Formulare bei der Gestaltung eines Arbeitsvertrages. Wichtig ist, dass diese Vorlagen rechtssicher, das heißt auf dem letzten Stand der Rechtsprechung im Arbeitsrecht sind. Weil nicht nur Arbeitsverträge, sondern auch Musterbriefe für Abmahnungen, Kündigungen oder Zielvereinbarungen juristischen Ansprüchen genügen müssen, sollten auch hier Formulare zum Einsatz kommen.

Testament erstellen

Wer ein Testament erstellt, muss kein Notar oder Anwalt sein. Ratschläge für das Testament nach Ihren Vorstellungen.

Mietvertrag richtig kündigen

Ein nicht korrekt gekündigter Mietvertrag kostet viel Geld. Beachten Sie ein paar Regeln und sparen Sie sich Ärger.

Arbeitszeugnisse

Bei Arbeitszeugnissen kommt es auf die genaue Formulierung an. Hinweise für Arbeitgeber und Arbeitnehmer.

Verbraucherrecht: Eigene Rechte kennen und durchsetzen

Das Verbraucherrecht gehört zu den unübersichtlichsten Rechtsgebieten. Begrifflichkeiten wie eine „angemessene“ Frist, „unverzüglich“ oder der Grundsatz von „Treu und Glauben“ erschweren den Verbrauchern das Verständnis, welche Anforderungen im konkreten Fall an einen Rücktritt vom Kaufvertrag, einen Widerruf oder die Kündigung eines Abos gestellt werden. Daher fällt es vielen Verbrauchern schwer, ihre Rechte durchzusetzen. Hat man sich informiert und weiß welches Ziel im Einzelfall erreicht werden soll, liegt der Teufel oftmals im Detail. Wegen der sich ständig ändernden Rechtslage und aufgrund immer neuer Urteile sind aktuelle Musterbriefe und Formulare zur Regelung von Rechtsgeschäften umso wichtiger. Eine Vorlage für einen Kaufvertrag oder das rechtssichere Formular für die Kündigung eines Mietvertrages hilft Verbrauchern in der Regel schneller und einfacher zu ihrem Recht als eine umfangreiche Beratung oder die stundenlange Recherche im Internet.

Erbrecht: Rechtzeitig für Klarheit sorgen

Früher oder später wird jeder mit dem Erbrecht konfrontiert. Sei es, weil eine Erbschaft angefallen ist oder aber auch, weil man selbst vor der Entscheidungen steht, den Nachlass zu regeln. In diesen Angelegenheiten empfiehlt sich ein besonders gründliches Vorgehen. Die häufigsten Streitigkeiten im Erbrecht entstehen durch Zweifel an dem geäußerten Willen des Erblassers. In einem solchen Fall müssen Gerichte die letztwillige Verfügung auslegen. Bevor ein Testament aufgesetzt wird, sollte man sich neben den zwingenden Formvorschriften auch über bestimmte Begrifflichkeiten informieren. Bekannt sein sollten Begriffe wie „Vermächtnis“, „Auflage“, „Teilungsanordnung“ und „Pflichtteil“ um nur einige zu nennen. Nicht zuletzt ist es auch die Wahl der Testamentsform die dem Erblasser verschiedene Regelungs- und Vorsorgemöglichkeiten an die Hand geben. Ein Testament muss immer handschriftlich verfasst oder von einem Notar beglaubigt werden. Als Vorlage empfiehlt sich ein Formular für ein Testament. Die in einem rechtssicheren Formular enthaltenen Textpassagen und Formulierungen passt der Testierende dann nur noch an und kann sich sicher sein, alles im eigenen Sinne geregelt zu haben.

Welche Rechte haben Fluggäste bei Annullierung?

Seit Anfang 2004 gilt die Verordnung (EG) Nr. 261/2004 des Europäischen Parlaments und des Rates über eine gemeinsame Regelung für Ausgleichs- und Unterstützungsleistungen für Fluggäste im Fall der Nichtbeförderung und bei Annullierung oder großer Verspätung von Flügen. Mit dieser Verordnung wurden Mindestrechte festgelegt und die Fluggastrechte so weiter gestärkt. Auf Doktus geben wir Fluggästen einen… mehr

Ist die Nutzung der Kreditkarte eines Toten strafbar?

In dem Fall, der dem OLG Hamm vorlag, hatte die Angeklagte die Kreditkarte des verstorbenen Inhabers genutzt. Die Angeklagte war für den verstorbenen als Haushaltshilfe tätig. Zwischen den beiden entstand ein Vertrauensverhältnis auf Grund dessen der Verstorbene seiner Haushaltshilfe die Kreditkarte zur privaten Nutzung überreichte. Die von ihrem Arbeitgeber überreichte VISA-Karte hatte einen monatlichen Kreditrahmen… mehr

Widerruf eines Fernabsatzvertrags – Beweggründe spielen keine Rolle

Verträge sind einzuhalten – So lautet einer der wichtigsten Grundsätze im deutschen Recht. Der Grundsatz stammt aus dem Mittelalter und sollte klarstellen, dass auch formlose Vereinbarungen rechtsverbindlich sind. Erst sehr viel später wurde ein Gesetz erlassen, das eine Ausnahme zu diesem Grundsatz darstellt. Verbrauchern wurde ein Widerrufsrecht eingeräumt, um sich innerhalb einer betimmten Zeit von… mehr

Gewinnspiel auf Facebook: Mit passenden Teilnahmebedingungen auf der sicheren Seite

Für bereits etablierte Unternehmen aber auch für Existenzgründer ist die Facebook-Unternehmensseite eine vielversprechende Methode um direkten Kontakt zu bestimmten Zielgruppen aufzunehmen. Es ist das wichtigste Netzwerk für Unternehmen überhaupt. Eine Möglichkeit, um auf sich aufmerksam zu machen und präsent zu bleiben, bieten dabei Gewinnspiele. Mit meist geringem Aufwand kann ein großes Publikum erreicht werden. Der… mehr