Wie man einen Betriebsarzt in Leverkusen findet
Es begann mit der Farbe Blau. Der Apotheker Carl Leverkus betrieb im 19. Jahrhundert eine Fabrik, in der er Ultramarin herstellte. Doch Wermelskirchen im Bergischen Land war nicht wirklich ein verkehrsgünstig angebundener Ort in der aufkommenden Industrialisierung. Er fand einen Platz in der Nähe von Wiesdorf am Rhein, baute dort 1861 seine Fabrik und gleich noch eine Arbeitersiedlung dazu, die er Leverkusen nannte. Nach seinem Tod kaufte der Elberfelder Farbenfabrikant Friedrich Bayer die Fabrik auf. Es siedelten sich weitere Unternehmen an, doch bis aus dieser Industrieansiedlung eine Stadt werden sollte, dauerte es noch viele Jahrzehnte. Erst 1930 wurde die Stadt Leverkusen gegründet – was durchaus nicht selbstverständlich war, denn die Verträge waren schon unterzeichnet, nach denen Leverkusen um ein Haar ein Stadtteil von Köln geworden wäre. Heute leben fast 170.000 Menschen in einer der jüngsten Großstädte Deutschlands. Die örtliche Wirtschaft ist naturgemäß von Bayer, einem der größten Pharmaunternehmen Deutschlands, dominiert. Allerdings gibt es auch einen starken Mittelstand und zahlreiche junge Unternehmen, die von der Nachbarschaft der Bayer AG profitieren. Die Chemieindustrie gilt als Leitbranche in Leverkusen. Laut dem Institut für Mittelstandsforschung in Bonn gehört Leverkusen zu den führenden Städten in Deutschland, was die Gewerbeanmeldungen betrifft.
Warum es so schwierig ist, einen Betriebsarzt in Leverkusen zu finden
Große Unternehmen wie die Bayer AG verfügen über eigene medizinische Zentren mit festangestellten Betriebsärztinnen und Betriebsärzten. Das ist ein Luxus, den sich kleine und mittelständische Unternehmen nicht leisten können. Trotzdem sind auch sie verpflichtet, ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eine ausreichende betriebsmedizinische Versorgung zur Verfügung zu stellen. Doch das ist nicht so einfach. Einerseits wachsen die Aufgaben für Betriebsärztinnen und Betriebsärzte in Leverkusen genauso wie andernorts, und außerdem ist die Zahl der Betriebsärztinnen und Betriebsärzte in Leverkusen beschränkt. Wenn Sie bisher erfolglos nach einer Betriebsärztin oder einem Betriebsarzt für Ihr Unternehmen gesucht haben, versuchen Sie es doch einmal bei DOKTUS. Im Wissen um den großen Mangel an betriebsmedizinischer Versorgung hat DOKTUS ein bundesweites Netzwerk geschaffen, durch das auch Ihr Unternehmen seinen betriebsmedizinischen Aufgaben und Pflichten nachkommen kann.
Welche Aufgaben hat ein Betriebsarzt in Leverkusen?
Zu den Kernaufgaben von Betriebsärztinnen und Betriebsärzten zählen Vorsorgeuntersuchungen. In der chemischen Industrie gibt es zahlreiche Untersuchungen, die von Belang sind. Das reicht über die Untersuchungen G1 (mineralischer Staub) und G2 (metallischer Staub) zu G12 (Gefahrenstoffe) und G13 (Isocyanate) bis hin zum Umgang mit Atemschutzgeräten (G4, G26).
Darüber hinaus unterstützen die Betriebsärztin und der Betriebsarzt die Unternehmensleitung bei der Erstellung von Gefährdungsbeurteilungen, beraten die Mitarbeitenden zu Gesundheitsfragen im Zusammenhang mit dem Arbeitsplatz oder organisieren in der kalten Jahreszeit Impfkampagnen im Unternehmen.
Weitere Aufgaben von Betriebsärztinnen und Betriebsärzten

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die psychische Gesundheit der Belegschaft. Immer mehr Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter lassen sich wegen psychischer Beschwerden krankschreiben. So ist es an den Betriebsärztinnen und Betriebsärzten, rechtzeitig zu erkennen, wo psychische Belastungen am Arbeitsplatz drohen können. Das kann bei hoher Verdichtung, zu großer Arbeitsbelastung oder schlechtem Betriebsklima eintreten. Burn-out, Angststörungen oder Depressionen können die Folge sein.
Wo sonst noch Betriebsärztinnen und Betriebsärzte gebraucht werden
Leverkusen besteht aus drei Stadtbezirken, die ihrerseits in verschiedene Stadtteile gegliedert sind. Sie spiegeln die ehemals eigenständigen Städte wider, wie Opladen mit fast 26.000 Einwohnern, Schlebusch (24.000) oder Wiesdorf (18.000). Auch hier finden sich viele Klein- und mittelständische Unternehmen, die einen hohen Bedarf an arbeitsmedizinischer Unterstützung haben. Auch in der Nachbarschaft werden Betriebsärzte gesucht. Zu den wichtigsten Nachbarstädten, die an Leverkusen grenzen, gehören Köln im Süden, Bergisch Gladbach im Südosten und Monheim im Norden. Auch zur Landeshauptstadt ist es nicht weit. Leverkusen und Düsseldorf trennen gerade mal 40 Kilometer. Nur 50 Kilometer sind es nach Wuppertal. Etwa genauso weit ist es nach Bonn im Süden.
Alle Anfragen und alle im Rahmen der Betreuung erhobenen Daten werden von DOKTUS streng vertraulich behandelt.


