Tegel braucht mehr Betriebsärzte

Betriebsarzt in Berlin Tegel

Tegel hat sich Jahrzehnte lang über seinen Flughafen definiert. Der Airport war Berlins Tor zur Welt und hatte Tempelhof schon früh den Rang abgelaufen. Das lag unter anderem auch daran, dass die Startbahnen für vollbetankte Interkontinentalflüge im Tempelhof zu kurz waren. Doch auch eine pfiffige Architektur machte Tegel zu einem der effizientesten Flughäfen überhaupt. Der 1970 eröffnete Neubau war ursprünglich für 2,5 Millionen Passagiere jährlich ausgelegt. Kurz vor seiner Schließung 2020 bewältigte TXL, so das offizielle Kürzel für den Flughafen Tegel, fast zehn Mal so viele Fluggäste. Ein Versuch, den Flughafen über einen Volksentscheid offen zu halten, scheiterte und so endete schließlich auch diese Ära. Der letzte von einstmals fünf Flughäfen im Stadtgebiet Berlins machte endgültig dicht.

Während das Gelände des ehemaligen Zentralflughafens Tempelhof, der 2008 geschlossen wurde, schnell zum vermutlich größten Spielplatz Europas mutierte, wollte man in Tegel einen anderen Weg gehen. Während die Planungen für eine sinnvolle Nachnutzung in Tempelhof scheiterten, sieht man sich in Tegel dagegen auf einem guten Weg. Schon lange vor der Schließung hatte sich die Tegel Projekt GmbH gegründet, die sich mit der Entwicklung der Flughafenfläche beschäftigte. Inzwischen hat das Projekt auch einen Namen: Berlin TXL – The Urban Tech Republic. Auf 211 Hektar sollen hier neue Industrie- und Forschungsunternehmen entstehen. Sie sollen insgesamt sechst Kernthemen abdecken, die von klimaneutralen Energiesystemen über umweltschonende Mobilität, Recyclingformen, sauberes Wasser, nachhaltiges Bauen bis hin zu vernetzer Systemsteuerung reichen. Es geht also um die Zukunft.


Zu der gehören auch Arbeitsschutz und Arbeitssicherheit. Wenn sich in den nächsten Jahren bis zu 1.000 Firmen mit insgesamt 20.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ansiedeln, wie die Tegel Projekt GmbH erhofft, dann wird es auch einen großen Bedarf an Betriebsärzten in Tegel geben, wie DOKTUS prognostiziert.


Betriebsärzte von Beginn an mit an Bord

Da jedes Unternehmen vom ersten versicherungspflichtig Beschäftigten an verpflichtet ist, einen Betriebsarzt zu benennen, ist es wichtig, dafür frühzeitig eine Entscheidung zu treffen. Im Idealfall wird die Zusammenarbeit mit einer Betriebsärztin oder einem Betriebsarzt über viele Jahre dauern. Auch wenn die Betriebsmediziner nicht festangestellte Mitarbeiter der Firma sind, so zeichnet sie doch ein einzigartiges Vertrauensverhältnis – sowohl dem Arbeitgeber als auch den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern gegenüber – aus. Niemals darf zum Beispiel ein Betriebsarzt dem Arbeitgeber medizinische Auskünfte über einen Mitarbeiter geben. Er unterliegt damit genau so der ärztlichen Schweigepflicht wie jeder andere Arzt auch. Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer können sich also jederzeit vertrauensvoll an ihre Betriebsärztin oder den Betriebsarzt wenden.


Betriebsärzte erkennen die GefahrenDoktus betriebsmedizinische Untersuchung

Auch für den Unternehmer selbst ist ein guter Betriebsarzt ein großer Gewinn. Schon bei der ersten Begehung des Betriebes erkennt eine gut geschulte Betriebsärztin oder Betriebsarzt, wo Gefahren für die Gesundheit der Mitarbeiter lauern. Das kann einem Unternehmen möglicherweise enorme Ausgaben ersparen. Die Expertise soll verhindern, dass Beschäftigte berufsbedingt erkranken oder anderweitige Schäden erleiden. Betriebsärzte sind so etwas wie ein medizinisches Frühwarnsystem für jedes Unternehmen. Das zeigt sich zum Beispiel an den verschiedenen Vorsorgeuntersuchungen, die von Branche zu Branche und Arbeitsplatz verschieden aussehen können. So werden sich Mitarbeiter im Büro einer Vorsorgeuntersuchung nach G 37 (Bildschirmarbeitsplätze) unterziehen, während Beschäftigte im Lager nach G 46 untersucht werden (Belastung des Muskel- und Skelettsystems). Werden bei diesen Vorsorgenuntersuchungen Hinweise auf eine mögliche Schädigung erkannt, werden die Betriebsärztin oder der Betriebsarzt passende Lösungsvorschläge unterbreiten, um die Schädigung zu beseitigen oder wenigstens zu minimieren.

 

 

 

Wichtige Rolle bei der Eingliederung

Wenn eine Mitarbeiterin oder ein Mitarbeiter doch einmal für längere Zeit Krankheitsbedingt ausfällt, dann gehört es zu den Aufgaben des Betriebsarztes oder der Betriebsärztin, das betriebliche Eingliederungsmanagement zu übernehmen. Das soll gewährleisten, dass Betriebsangehörige auch nach langer, krankheitsbedingter Abwesenheit wieder zurück in den Beruf finden, oft am gleichen Arbeitsplatz oder, wenn es der gesundheitliche Zustand nicht mehr zulässt, an einem der Situation angepassten Arbeitsplatz.

Junge Unternehmen finden bei DOKTUS einen verlässlichen Partner

Unternehmen, die sich in nächster Zukunft auf dem ehemaligen Flughafen Tegel ansiedeln wollen, finden in DOKTUS einen verlässlichen Partner, wenn es um betriebsmedizinische Fragen geht, denn das in Kreuzberg angesiedelte Unternehmen hat jahrelange Erfahrung mit Firmen, die noch ganz am Anfang stehen.