Betriebsarzt Dessau-Roßlau – Mit DOKTUS auf Nummer sicher gehen in allen Fragen der Arbeitsmedizin

Wer heutzutage ein Unternehmen leitet, muss viele bürokratische Hürden bei Ämtern und Behörden nehmen – besonders in der Startphase. Das gilt auch für den Bereich Arbeits- und Gesundheitsschutz. Wie in nahezu allen Städten und Gemeinden von Sachsen-Anhalt ist es auch in Dessau-Roßlau schwierig, Betriebsärzte zu binden. Betriebsärzte sind Mediziner mit der langjährigen Facharztausbildung oder -weiterbildung „Arbeitsmedizin“. Mehr als andere Fachrichtungen befasst sich die Arbeitsmedizin mit Prävention. Sie ist darüber hinaus in der Lage, mögliche Zusammenhänge von beruflicher Arbeit und Krankheit zu erkennen. In Dessau-Roßlau werden Betriebsärzte für unterschiedliche Berufssparten benötigt.

Nach der Fusion der kreisfreien Stadt Dessau und der Stadt Roßlau im Jahr 2007 ist Dessau-Roßlau mit knapp 82.000 Einwohnern nach Halle (Saale) und Magdeburg die drittgrößte Stadt von Sachsen-Anhalt. Rund 50.000 erwerbstätige Personen in Dessau-Roßlau und der direkten Umgebung wollen auch arbeitsmedizinisch gut versorgt werden. Dabei gilt die Grundregel: jeder Betrieb, der eine/n Mitarbeiter/in beschäftigt, muss einen Betriebsarzt nachweisen können. Bei bis zu zehn Beschäftigten gilt eine Regelbetreuung ohne feste Arbeitszeit des Arbeitsmediziners. Je größer die Mitarbeiterzahl eines Unternehmens ist, desto strenger sind die Vorschriften der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV). Jedoch erfolgt erst bei einer Anzahl von mehr als zehn Beschäftigten eine kontinuierliche Unterstützung und Beratung des Unternehmens durch einen Arbeitsmedizinerin oder einen Arbeitsmediziner.

Verantwortungsvolles Handeln im Sinne des Arbeitsschutzes

Durch den Strukturwandel nach der politischen Wende von 1989/90 dominieren wirtschaftlich gesehen die rund 3.500 klein- und mittelständischen Betriebe in Dessau-Roßlau. Ob Ihr Unternehmen zur boomenden Kommunikationsbranche, zum Einzelhandel oder zu den diversen Firmen im Gesundheitswesen zählt: verantwortungsvoll im Sinne des Arbeitsschutzes handeln Sie nur, wenn die Mindeststandards eingehalten werden und dadurch die Sicherheit am Arbeitsplatz weitestgehend garantiert wird. So hat jeder Mitarbeiter das Recht, eine Vorsorgeuntersuchung durch einen Betriebsarzt durchführen zu lassen. Zwingend erforderlich wird dies aber erst dann , wenn der begründete Verdacht auf eine arbeitsplatzbedingte Erkrankung vorliegt.

In Dessau-Tornau werden seit etwa 100 Jahren Impfstoffe entwickelt und hergestellt. An diesem traditionsreichen Standort haben sich vor wenigen Jahren wieder Firmen der Pharma- und Biotechnologie niedergelassen. Auch Zulieferbetriebe aus der Umgebung von Dessau-Roßlau profitieren von dem wachsenden Markt. In vielen dieser Unternehmen sind Angestellte häufig giftigen Substanzen ausgesetzt. Die arbeitsmedizinische Vorsorgeuntersuchung G27 kommt überall dort zum Einsatz, wo Beschäftigte mit Gefahrenstoffen in Berührung kommen. Es wird untersucht, ob die Schutzkleidung angemessen ist und ob die Substanzen in die Atemwege gelangen können. Auch werden im Biomonitoring Urin- und Blutproben der Mitarbeiter untersucht. Aufgrund der Laborergebnisse werden Anhaltspunkte einer möglichen Erkrankung ausgeschlossen oder bestätigt.

Neue Belastungen und Gefährdungen treten am Arbeitsplatz auf

In Dessau-Mildensee befindet sich ein ausgedehntes Einkaufszentrum mit Kleingewerbe und Dienstleistern. Dieser vielfrequentierte Ortsteil liegt nahe an der A9 und führt direkt ins Zentrum. Die Fluktuation im Einkaufszentrum ist recht groß, immer wieder ziehen neue Firmen ein. Startups versuchen in Dessau-Roßlau ihr Glück, finden aber in der Gründungsphase wenig Zeit, sich um belange der Arbeitsmedizin zu Kümmern. Gibt es in Dessau-Roßlau Betriebsärzte? Wie kann ich in Kontakt zu ihnen treten? Was kostet unseren Betrieb ein betriebsärztliches Engagement?

Zwar sind die gesundheitlichen Belastungen durch schwere körperliche Arbeit auch in Dessau-Roßlau in den letzten Jahrzehnten weniger geworden. Dafür treten andere Belastungen oder gar Gefährdungen auf. So entsenden in Zeiten der Globalisierung etliche Unternehmen Mitarbeiter ins Ausland. Wer für Verhandlungen, Montage oder aus anderen beruflichen Anlässen in Zonen mit besonderer klimatischer Belastung reist, sollte über gesundheitliche Risiken Bescheid wissen. Aus betriebsärztlicher Sicht würde für Tropen, Subtropen und die Polarregion die Vorsorgeuntersuchung G35 greifen. Hierbei geht es um Arbeitsschutz aufgrund Infektionsgefahren, klimatischer Belastungen und mangelnder medizinischer Versorgung. Aber auch mögliche hygienische Mängel am Zielort sind Gegenstand der Beratungen bei der G35.


Betriebsärzte beraten bei der Arbeitssicherheit und der menschengerechten Arbeitsgestaltung. Darüber hinaus unterstützen sie die Unternehmen bei der Sorgfaltspflicht den Angestellten gegenüber.

Es ist die Kernkompetenz von DOKTUS, Betriebsärzte zu vermitteln und bei der aktiven Gestaltung von Arbeitsschutz zu helfen. Unser Expertenteam kümmert sich gerne auch um Ihre Anliegen zum Thema Arbeitssicherheit.