Kreuzberg – Friedrichshain und „Die (Betriebs)-Ärzte“

Betriebsarzt Kreuzberg-Friedrichshain

In Kreuzberg-Friedrichshain, wo in der Mitte Berlins die Szene zu Hause ist, versteht man unter Betriebsärzten vermutlich einen schrägen Ableger der Berliner Band „Die Ärzte“ um Bela B. und Farin Urlaub. Wo man jahrelang Punk-Konzerte veranstaltete, Häuser besetzte, Kneipenkollektive gründete, das Frühstück erst um 18 Uhr servierte und am 1. Mai die Sau raus ließ, sind die Themen Betriebsarzt und Arbeitssicherheit vermutlich so spannend wie die Betriebsanleitung für einen Treppenlift.

Gerade deshalb mutet es wie ein Wunder an, dass es in Kreuzberg, inzwischen mit dem ehemaligen Ostbezirk Friedrichshain vereinigt, auch nicht mehr Arbeitsunfälle gibt als anderswo – trotz oder vielleicht sogar wegen der wurschtigen Art, mit der der Kreuzberger in einer Mischung aus Do-It-Yourself-Mentalität und buddhistischer Gelassenheit seinen Arbeitsalltag regelt, der irgendwo zwischen Bergmannstraße und Schlesischem Tor in einer kommerziellen Nische der Alternativkultur angesiedelt ist.

Auch in Kreuzberg verlangen Behörden einen Betriebsarzt

Auch im Nachbarbezirk Friedrichshain, der sich bis an den Rand des Bezirks Lichtenberg mit der Achse Landsberger Allee erstreckt, hat sich nach der Wende rund um den Boxhagener Platz eine neue Kiezkultur gebildet, die vor allem in ausufernden Kneipenkonglomeraten auf beiden Seite der Spree ihren Niederschlag gefunden hat. Doch so sehr hier mancher der Wirte die Themengebiete Betriebsarzt und Arbeitsschutz für eine verzichtbare Ausprägung der Arbeitgeberpflichten hält, die Behörden sind auch in Kreuzberg-Friedrichshain, am Kottbusser Tor, in der Oranienstraße, bei den Clubs und Bars rund um den Görlitzer Park und bei den coolen Start ups Nähe Prinzenstraße unerbittlich und verlangen neben einer Sicherheitsfachkraft auch den Nachweis eines Betriebsarztes in Kreuzberg.

Psycho-Stress in hippen High-Tech-Buden

Gerade in der noch jungen IT-Branche, die sich über Treptow, das Adlergestell bis runter nach Köpenick ausgebreitet hat, ist das Wissen um die Arbeitssicherheit nicht in gleichem Umfang gewachsen wie die Mitarbeiterzahl, die je nach Investitionsvolumen schnell mal über 100 klettern kann – vor allem Entwickler, Grafiker, Redakteure, Vertriebler und Marketing-Experten.

Viele von ihnen sind reine Legionäre, die eben mal schnell in ein Startup einsteigen, wie sie auch wieder auf der Straße stehen, weil sich die Geschäftsidee als nicht tragfähig erwiesen hat. Das führt mitunter gerade bei den sensiblen Programmierern zu erheblichen psychischen Belastungen, die zu Fehlzeiten führen, das Arbeitsklima im Team belasten und bei den Betroffenen zu Folgeschäden im psychosomatischen Bereich führen.

In Kreuzberg wohnt nicht nur die Szene, sondern auch der Burn out

Das Arbeitsschutzgesetz hat deswegen vor einigen Jahren eine Änderung erfahren und die Beratung durch einen Betriebsarzt stärker in den Vordergrund gerückt. In den Paragraph 4 bis 6 geht es mittlerweile nicht mehr um die physische, sondern auch um die psychische Gesundheit der Mitarbeiter eines Unternehmens – und da ist es letztendlich egal, ob es um ein konservatives Dienstleistungsunternehmen geht oder um eine hippe High-Tech-Bude, eine graue Senatseinrichtung aus Berlin oder einen coolen Nachtclub. Depressionen und Burn outs finden sich nun mal überall und es ist die Aufgabe des Arbeitsgebers, solche Gefährdungen rechtzeitig zu erkennen und sie nach Möglichkeit zu bekämpfen. Einer der Wege kann eine psychosoziale Ad-hoc-Beratung sein, wie sie DOKTUS als betriebsärztlichen Service anbietet.

Wenn der Betrieb verstimmt ist: Betriebsärzte von DOKTUS

Oft fängt es mit leichten Verstimmungen an. Da ist der Kollege am Arbeitsplatz zu laut oder riecht zu sehr. Beim Mittagessen fühlt man sich ausgeschlossen. Und was das Schlimmste ist: Während sich alle im Team duzen, wird man selbst mit Sie angeredet – eine der schlimmsten Beleidigungen in Kreuzberg. Da hilft es vielleicht, wenn man die Möglichkeit hat, seine Sorgen und Nöte bei einer anonymen Hotline der externen Mitarbeiterberatung von DOKTUS: Die Betriebsärzte – loszuwerden, auch als Employee Assistance Program (EAP) bekannt. Wer also einen Arbeitsmediziner für Kreuzberg sucht, wenn die Stimmung mal nicht so toll ist, kann sich für oftmals für nicht mehr als 198 Euro im Jahr an DOKTUS wenden.

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