Software ist im beruflichen und privaten Leben allgegenwärtig. Seit den grundlegenden Funktionen aus den Anfangstagen der Software ist mittlerweile viel mehr möglich als nur ein Textdokument zu erstellen oder in Tabellen einfache Werte aufzulisten. Ob auf dem Computer im Büro oder Zuhause – Software erledigt die Verwaltung von großen Datenmengen oder die komplexe Berechnung und Analyse von Finanzen effizient und präzise.

Software für die Steuererklärung
Ein gutes Beispiel für die konkrete Hilfe, die Software im privaten Bereich leisten kann, ist Software zur Erklärung der Einkommensteuer. Die Steuererklärung ist für viele Steuerzahler ein eher leidiges Thema. Einerseits möchte man sich nicht mit den Steuerformularen und dem übrigen Papierkram rund um die Einkommensteuererklärung herumplagen. Andererseits ist es schon ärgerlich, wenn die Frist zur Abgabe der Einkommensverhältnisse Ende Mai verstreicht und einem die Erstattung von Steuergeld durch die Lappen geht.
Steuersoftware hat die Steuererklärung revolutioniert. Wer ein Programm wie etwa das WISO Steuer-Sparbuch von Buhl Data verwendet, kann auf die Zettelwirtschaft mit zahlreichen Steuerformularen und verzichten. Eine professionelle Steuersoftware stellt dem Anwender Fragen zur Lebens- und Einkommenssituation. Aus den Antworten und Eingaben des Nutzers errechnet die Software dann die tatsächliche Höhe der Steuerlast. Zusätzlich zu den Funktionen rund um Berechnung der Erstattung bzw. der Nachzahlung hält Steuersoftware viele Tipps für zukünftige Steuerersparnis und Musterschreiben an das Finanzamt bereit.

[otw_is sidebar=otw-sidebar-15]


Firmen-Buchhaltung mit Software
Freiberufler, Unternehmer und Experten aus dem Bereich Buchhaltung sind in der täglichen Arbeitspraxis mit Software konfrontiert. Programme übernehmen in modernen Büros einen großen Teil der Aufbereitung von Kundendaten, Erstellung von Rechnungen oder der Verwaltung von Warenbeständen. Auch steuerrelevante Daten lassen sich über Schnittstellen auf Knopfdruck weiterleiten.
Viele Funktionen von Buchhaltungssoftware sind in den neuesten Versionen über Mobilgeräte wie Smartphone oder Tablet nutzbar. Mit den dazugehörigen Apps kann der Anwender unterwegs Reporte einsehen oder Bankgeschäfte erledigen.
Die Entwicklung von Software ist damit nicht am Ende angelangt. Die meisten der großen Hersteller von Buchhaltungssoftware versuchen, die Anwendungen aus Einzel-Software auf einem PC in die Cloud zu verlagern. Bei den Unternehmern ist die Skepsis noch sehr ausgeprägt, zu groß ist die Angst davor, sensible Daten auf einen Server außerhalb der Firma auszulagern. Dem Misstrauen in die Cloud können die Anbieter nur durch konsequente Qualität des Produktes begegnen.

CD oder Download: Wie soll die Software auf den Computer?
Schon längst gezählt sind die Tage der Software-CD. Das sieht man nicht zuletzt daran, dass immer mehr Hersteller von Hardware in neuen Gerätegenerationen auf CD-Laufwerke verzichten. Auch wenn Software-CDs zunehmend vom Markt verschwinden, haben die Silberscheiben immer noch eine treue Fangemeinde. Viele Anwender von Software möchten nach dem Erwerb „etwas in der Hand“ halten, eine bloße Installationsdatei ist ihnen zu abstrakt. Einen Vorteil der CD sehen diese Nutzer in der physischen Verfügbarkeit der Installationsdatei. Das Argument lautet: Gibt der Computer den Geist auf, verliert der Besitzer zwar im schlimmsten Fall alle Daten eines Programms. Nur mit einer Software-CD ist es jedoch nach Ansicht dieser Anwender möglich das Programm nach dem Total-Crash auf dem gleichen oder einem neuen Gerät wieder aufzuspielen.

[otw_is sidebar=otw-sidebar-16]


Software-Installation per Download
Letztlich bietet auch eine lediglich „virtuelle“ Installationsdatei diese Möglichkeit. Hat der User etwa eine Download-Software per E-Mail zugeschickt bekommen, lässt sich die Installationsdatei jederzeit wieder aus der E-Mail heraus betätigen. Wie bei der erstmaligen Installation auf dem Rechner ist auch für die Wiederherstellung die Eingabe des Registrierungsschlüssels notwendig.
Ein Software-Download bringt das gewünschte Programm genauso vollständig auf den Rechner wie eine CD. Ein Nachteil: Die Geschwindigkeit des Downloads hängt von der Internetverbindung ab. Bei einer langsamen Verbindung in einer ländlichen Region kann der Download der Software schon mal etwas länger dauern.
Zwar gewinnen die Download-Versionen beliebter Software immer noch Marktanteile. Dennoch zeichnet sich schon eine weitere Verschiebung ab. Der Trend geht weg von Einzellösungen auf einem einzelnen Computer hin zu Abwicklung von allen Prozessen in der Cloud. Ob Anwendungen für große Konzerne, kleine Firmen oder den Privatgebrauch – die Zukunft der Software liegt in der Datenwolke.