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„10_D_Mu“

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Eingestellt von:
Robzon
Beschreibung:
Mitschriften Hausaufgaben und ähnliches zu den angegebenen Klassenstufen und Fächern im Gymnasium
Tags:
schule, hausaufgaben, mitschrift, gymnasium
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Muttersprache
15 sein!?
15 Jahre alt ist in der 10. Klasse zu sein, den Führerschein in greifbarer Nähe zu haben und den Personalausweis bald in den Händen zu halten. In der Schule ist man nicht mehr der Jüngste ­ das bringt kaum Vorteile ­ die Arbeit ist schwerer und bedeutsamer. Jetzt geht es um die Wurst ­ um die Zukunft.

15!?
Vorteile: - Freiheit - Keine Verantwortung im Vgl. zu Eltern - Selbstständige Entscheidungsmgl. Nachteile: - nicht alles mgl. Ängste: - Zukunft ­ Lehrstelle

Sylvia Plath aus: ,,Briefe nach Hause"
Tagebucheintrag einer 17jährigen - Aber ich fühle mich frei ­ keine Verantwortung bindet mich, ich kann immer noch hinauf in mein Zimmer gehen, es gehört mir allein ­ meine Zeichnungen hängen an den Wänden ... Bilder sind über meine Kommode gepinnt. - Ich bin sehr glücklich im Moment... . - Ich habe Angst vor dem Älterwerden. Ich habe Angst vor dem Heiraten. - Ich bin ich ­ ich bin mächtig ­ aber in welchem Maße? Ich bin ich. - In diesem Augenblick graut es mir vor den wichtigen Entscheidungen ...- welches College? Was für ein Beruf? Ich habe Angst. - Ich liebe die Freiheit./Ich bin stark. Unsicherheit Widersprüche ­ Angst vor Alter, Routine Selbstsicherheit ,,Ich bin mächtig..." Alltag Selbstironie

Selbstdarstellung im Brief
Themen Sandra - Zukunftspläne - Freund Bernd Steckbrief - Familie Herkunft - Stärken Hobbys - Umgangssprache - ,,steife" Schriftsprache - Geht auf Adressaten ein (vorwiegend) - Schreibt persönlich, schildert - geht kaum auf Adressaten ein Gefühle - schreibt höflich - bleibt distanziert 2. 2-5 Einleitung, Anknüpfen an 2-4 Einleitung Brief 5-11 Herkunft 6-12 Herkunft 12-14 Schwester 12-21 Vorstellung, erst privat dann 15-17 momentane Lage schulisch und Berufsweg 18-22 Vorstellung -

Stil

Aufbau

22-24 Freizeit 25-29 Freund 30-31 Hobbys 32 Abschluß

23-25 Freizeit/Hobbys 26-27 Freunde 28 Taschengeld 29-31 Abschluß

Hey Sandra,
Mein Name ist Robert. Da die Schule nicht für ,,Telefonfreundschaften" über große Entfernungen aufkommt, muß ich Dir wohl oder übel einen Brief auf die altmodische Art und Weise schicken. Es ist nicht leicht sich einfach etwas auszudenken und ohne sofortige Antwort niederzuschreiben. Daher wird mein Brief sicherlich sehr kurz werden. Na immerhin, als Einleitung waren die Zeilen doch schon ganz in Ordnung. Dann kann ich mich jetzt mal kurz vorstellen: Wie schon gesagt, heiße ich Robert, bin 15 Jahre alt und ich wohne in Hohenbruch. In Hohenbruch gibt es keine kommerziellen Einrichtungen, nur einen kleinen Kindergarten und eine Menge kleiner Häuser. Daher fahre ich jeden Tag in eine nahegelegene Stadt zur Schule. Ich bin großer Liebhaber von PCs aber auch recht aktiv. Ich denke mal das Du nun genug über mich gehört hasst. Vielleicht kannst Du mir ein paar Kassetten schicken da ich auch sehr gern Musik höre.

Stellen sie sich bitte vor!
Warum haben sie sich für diese Berufsform entschieden? Haben sie Erfahrung im Beruf des Chemikers? Sind sie von ihren Eltern schon mit dem Beruf vertraut? Womit beschäftigen sie sich in ihrer Freizeit? Wie stellen sie sich ihre Laufbahn vor? Haben sie sich über unsere Firma informiert? Warum wollen sie bei uns arbeiten? Denken sie, daß sie für diese Stelle geeignet sind? Welche Erwartungen haben sie an den Beruf? Haben sie Sprachkenntnisse? Haben sie Fragen?

Zusammenfassung
Warum dieser Beruf? Woher Info über Berufsbild? Info über Firma? (Arbeitsklima gut/guter Firmenruf) Warum hier Lehrstelle? Warum geeignet? Welche Erwartungen? Berufserfahrung? Berufsziel? Hobbys/Freizeit? Interessen/Begabungen? Sprachkenntnisse? Fahrweg? Fragen?

Robert Grünler Kirchring 4 16515 Hohenbruch Tel.(033059)77002

Oranienburg, 15.09.1998

Simplo GmbH Geschäftsleitung Hellgrundweg 100 16597 Hamburg

Bewerbung um den Beruf als Chemiker

Sehr geehrte Damen und Herren, Ende August las ich in der Märkischen Allgemeine ihr Zeitungsinserat. Ich möchte mich für den von ihnen gestellten Ausbildungsplatz als Chemiker bewerben. Ich besuche die zehnte Klasse des Louise Henriette Gymnasiums und bin 15 Jahre alt. Ich habe Erfahrungen im Umgang mit Computern. Des weiteren kann ich Schreibmaschinen schnell bedienen. Ich bin im Umgang mit schwergiftigen Chemikalien ausgebildet und beschäftige mich sehr viel in meiner Freizeit mit dem Thema der Chemie. (A/SB)

Über eine Einladung zum Vorstellungsgespräch würde ich mich sehr freuen. Meine Zeugniskopie und mein Lebenslauf liegen bei. Mit freundlichen Grüßen

Robert Grünler

Anlagen: Lebenslauf Zeugniskopie

Franz Mon: Schrift als Sprache
1-6 7-35 Beachtung der Schrift Verkommerzialisierung der Schrift Rückkehr zu Zeichnungen (auch für Analphabeten) 36-51 Zusammenspiel von Schrift und Sprache Aufhebung des Sinns der einzelnen Buchstaben Auswirkung auf die Sprache 53-60 der Ursprung in Bildern (+Beispiele) 61-69 Bilder können erst in stark verkürzter Form als Schriftzeichen genutzt werden 70-88 Überlegenheit der Lautzeichen Entstehung durch Rationalisierung 90-97 Aufwendigkeit der Keilschrift 98-107 Rationalisierung der Schrift durch Griechen Verwendung der Lautzeichen

Sprachgeschichte/Semantik = Sprachbedeutung
Def.: Schrift = ein System von Zeichen, die Begriffe oder Laute zum Zweck der Informationsvermittlung oder -aufbewahrung sichtbar machen. - aus Bildern hervorgegangen Bilder werden erst dann zur Schrift, wenn sie sich nicht nur auf das einmalig Abgebildete beziehen, sondern in systematischer Wiederholung immer die gleichen Begriffe in einer Bilderkette, die einer Wortkette entsprechen wiedergeben.

Entstehung der Schrift
0.) Vorstufe 1.) Ende d. 4 Jhrtd. v. Chr. 2.) um 3000 v. Chr. - Felsmalereien in der Altsteinzeit - sumerisch-babylonische Keilschrift - ägyptische Hieroglyphen - zunehmende Phonetisierung --> Bild verliert Abbildcharakter --> Bild steht für Laut oder Silbe --> erste Buchstabenschrift der Semiten (1 Laut = 1 Zeichen) --> Griechen übernahmen diese Schrift und setzten Vokale hinzu --> Grundlage unserer heutigen europ. Schrift

3.) um 2000 v. Chr.

Schriftarten
Hieroglyphen Keilschrift Lapidaschrift Rustika Unziale Textura Garamont Bodoni Baskerville serifenlose Groteskschrift

Entstehung der deutschen Sprache
Indoeuropäisch (4/5 Jahrtausend v. Chr.) (Entstehung der 3 Sprachfamilien 2000-500 v.Chr.)

Romanische Sprachen - Französisch - Italienisch/Latein - Spanisch - Rumänisch

Slawische Sprachen - Russisch - Tschechisch - Polnisch - Bulgarisch - Sorbisch - Slowakisch

Germanische Sprachen - Deutsch - Englisch - Holländisch/Niederländisch - Schwedisch/Dänisch - Norwegisch

1. 2. 3. -

Althochdeutsch 6/7 Jh. ­ 1050 heidmische Sprüche: Meresburger Zaubersprüche religiöse Themen Mittelhochdeutsch (mhd.) 1050 ­ 1350 Minnegesang Liebesgedichte hohe/niedrige Minne standesabhängig Walter v. der Vogelweide Nibelungenlied (Heldensage) Spätmittelhochdeutsch/Frühneuhochdeutsch (Übergangsphase) Neuhochdeutsch (nhd) ab 14 Jh. (1350 ­ 1650) 1650 ­ 1800 frühneuzeitliches Deutsch 1800 ­ 1950 neuzeitliches Deutsch (nhd ­ Neuhochdeutsch) 1950 ­ Gegenwart gegenwärtiges Deutsch

Tugend
Wahrheit Treue Ehrlichkeit Mut Kampfgeist aus Legenden positive Eigenschaften in Assoziation zu Helden Heldentum Ehre Höflichkeit alle Assoziationen zur Bedeutung eines Wortes = KONNOTAT

a)

sittlich ­ moralische Untadeligkeit, vorbildliche Haltung eines Menschen, Anstand, Sittenstrenge, Sittsamkeit, Tugendhaftigkeit, Züchtigkeit b) bestimmte sittlich wertvolle Eigenschaft Definition aus dem Wörterbuch = DENOTAT (=sachliche Erklärung)

Oberbegriff

Lebensraum

Kamel Tier, das in der Wüste lebt Merkmale, Eigenschaften, Funktion Nahrungsmittel - Backwaren - Vollkornbrot, Brötchen, Flüssigkeit - Getränk ­ Milch Frischmilch, Kleidungsstück - Hosen ­ Jeans Fabel ­ literarischer Text, Gold ­ Metall, Herbst ­ Jahreszeit, Nacht ­ Tageszeit, Tier ­ Lebewesen, Hochhaus ­ Gebäude, Gerechtigkeit ­ Gesetz, Tugend, Gedicht ­ lyrischer Text, Verb ­ Wortart Gebäude: Tugend: Druckerzeugnis: Hochhaus, Einfamilienhaus Gerechtigkeit, Mut Zeitung, Buch

Synonym:

Wörter mit ähnlicher Bedeutung (Bedeutungskern ist identisch) Heidelbeere ­ Blaubeere Glühlampe ­ Birne Hast ­ Eile

Synonyme in der Werbung ,,Leben in Fahrt" - aktiv bleiben - Produkt (Auto) hat einen leistungsfähigen Motor - Foto Fahrzeug fuhr unerwartet schnell an (alte Menschen sind langsamer Fahrzeuge gewohnt)

Homonym:

Wort mit 2 Bedeutungen Presse: Schloss: Birne: Druckerzeugnis, Zeitungsgesellschaft Gebäude, Türsicherung Leuchtmittel, Frucht

Antonyme: Wörter mit gegensätzlicher Bedeutung
weiß ­ schwarz gut ­ böse

Elypse:

- unvollständiger Satz (das Weggelassene kann leicht aus dem Sinnzusammenhang erschlossen werden) - häufig in leidenschaftlich erregter Rede zu finden (,,Mindestens 100 Passagiere ertrunken")

Kontex:

- Inhalt ist notwendig um Bedeutung von Homonymen und Elypsen zu verstehen (Textzusammenhang)

Phonetisierung: - Aussprache von Symbolen Phonetisierung) Bedeutungsverengung: Bedeutungserweiterung:

Bild für Wort ­ Laut für Symbol (

- sculda rechtliche Verpflichtung zu einer Leistung Schulden Geld - Wort nimmt weitere Bedeutungen an zu den Bestehenden

- fertig (früher nur fahrbereit/heute beendet etc. - Feder Füllfeder Füller - dinc/thing öffentliche Versammlung Ding unbekannter Gegenstand - bein alle Knochen (gebein) Bein ein Körperteil Dieses entsteht durch Absterben und Neuaufkommen. Bedeutungsspezialisierung: Bedeutungswandel:

Aufgabenstellungen
nennen wiedergeben beschreiben darstellen ermitteln, untersuchen gliedern, abgrenzen aufzeigen erläutern, erörtern vergleichen ohne Erläuterung/ Stichpunkte stichwortartig wiederholen/zusammenfassen Sätze, detailliert (umfassende Angaben) Text, Tabelle u. o. Skizze ausführlich wiedergeben an einen Gegenstand gezielte Fragen richten und deren Ergebnis darstellen

nach Ordnungsmerkmalen trennen u. unterscheiden komplexe Gefüge beschreibend analysieren beschreiben und anschaulich darstellen unter verschiedenen Gesichtspunkten, Gemeinsamkeiten, Verschiedenheiten herausstellen erklären durch Worte das Verstehen von Ursachen und Zusammenhängen ermöglichen begründen Ursachen und Auswirkungen zueinander in Beziehung setzen prüfen Hypothesen an neuen Beobachtungen oder an ihrer inneren Logik messen beurteilen Aussagen über Richtigkeit, Wahrscheinlichkeit, Angemessenheit oder auch Anwendbarkeit eines Sachverhaltes oder einer Behauptung machen bewerten - zu einem Sachverhalt oder iner Behauptung persönlich Stellung nehmen - entscheiden mit Bezug auf eine Wertung Bsp.: Beschreibe das Verhältnis von Bild und Zeichen! - Bild und Zeichen als einzelne analysieren - Gemeinsamkeiten und Verschiedenheiten herausfinden

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