Bewerbungstrends 2016: Das Bewerbungsvideo

15. März 2016
Film ab für Ihr Bewerbungsvideo!

Film ab für Ihr Bewerbungsvideo!

Sie sind auf der Suche nach einem neuen Job? Die Bewerbung ist ordentlich, die Referenzen stimmig, der Lebenslauf auf Vordermann gebracht – und trotzdem klappt es nicht?
Wir haben uns umgeschaut, die neusten Bewerbungstrends entdeckt und präsentieren Ihnen diese in unserer vierteiligen Serie:
Vom Bewerbungsvideo, über Telefoninterviews, den Trend der People Analytics, bis hin zu einer neuen Form des Lebenslaufes.
Damit Sie wissen was auf Sie zukommt – und wie der nächste Traumjob Ihrer wird.

Teil 1: Das Bewerbungsvideo

Egal, ob ein Link auf die eigene Bewerbungswebsite oder der Verweis auf ein Youtube-Video: Bewerbungsvideos erfreuen sich immer größerer Beliebtheit – und stoßen bei Firmen durchaus auf Gegenliebe.
In einem Bewerbungsvideo können sich Bewerber von einer bisher unbekannten Seite präsentieren, noch bevor es zu einem Vorstellungsgespräch kommen kann.

Vorteile der Videobewerbung
Dabei geht es vor allem um die Persönlichkeit des Bewerbers: Die Gestik, die Mimik, die Körpersprache, all das birgt für Personalchefs wichtige Informationen. Diese Informationen können ihre Entscheidung maßgeblich beeinflussen.
Bewerbern wird eine vollkommen neue Chance geboten, Akzente zu setzen und Aufmerksamkeit zu erlangen. Bei einer ansonsten gleich starken Bewerbung, mit Auslandsaufenthalt, Praxiserfahrung und guten Sprachkenntnissen kann ein Bewerbungsvideo den entscheidenden Unterschied machen. Recruiter erhalten eine schnelle Übersicht, ob der Kandidat in das Unternehmen passen könnte oder nicht.

Was kostet das Drehen eines Bewerbungsvideos?
Eine gute Qualität des Videos ist dabei von entscheidender Wichtigkeit. Auch zu moderateren Preisen bieten Fotografen mittlerweile das Drehen von Bewerbungsvideos an. Der Preis liegt meistens zwischen 200 und 300€. Wenn ein professionelles Coaching, Ausleuchtung und Co. mit dabei sein soll, wird das Video aber schnell teurer.
2000€ und mehr. Das ist der Preis, den man für ein solch professionelles Bewerbungsvideo zu zahlen bereit sein muss. Eine stolze Summe, die die Aussichten auf eine erfolgreiche Bewerbung jedoch deutlich steigern kann.

Bewerbung per Video: Was müssen Sie beachten?
Auch ohne professionelle Unterstützung kann das Bewerbungsvideo zu einem Erfolg werden. Eine gute Kamera, eine ruhige Umgebung, ausgewogener Hintergrund sowie dezente, der Bewerbung angemessene Kleidung sind besonders wichtig. Das Video sollte kurz und knapp gehalten sein, den Rahmen von zwei Minuten nicht sprengen.
Geben Sie Informationen über Ihren Lebenslauf (Ausbildung, beruflicher Werdegang), Ihre Motivation, Hobbys, Ihre Stärken… prinzipiell vieles was in Ihrer „förmlichen“ Bewerbung schon steht – jetzt aber lebhaft vorgetragen.
Ein weiterer Vorteil: Sie können in Ihrem Video direkt die in der Bewerbung angegebenen Sprachkenntnisse beweisen – zum Beispiel durch kurze Sprachproben oder eine anderssprachige Version des Videos.

In der kreativen Branche schon üblich – ansonsten die Ausnahme
In der kreativen Branche sind Bewerbungsvideos schon gern gesehen, teilweise sogar Teil der erforderlichen Bewerbungsunterlagen. Andere Bereiche sind noch nicht so weit, hier sind Bewerbungen per Video noch unüblich. Gerade in diesem Umfeld können Sie dafür vielleicht umso mehr punkten, wenn Sie die Personalabteilung überraschen und sich zusätzlich zu den geforderten Unterlagen mit einem Video bewerben.

Videobewerbung: Noch nicht flächendeckend durchgesetzt
Videobewerbungen haben sich in Deutschland noch nicht flächendeckend durchgesetzt. In einzelnen Branchen, wie dem Marketing oder PR-Agenturen, sind sie aber auf dem besten Weg dorthin. Im Ausland spielen sie schon eine deutlich größere Rolle – beispielsweise in Großbritannien. Die Vorteile liegen klar auf der Hand: Persönlichere Note der Bewerbung, mehr Platz für Kreativität und Offenlegung der eigenen Stärken, sowie praktische Aspekte, wie die Darstellung der Fremdsprachenkenntnisse.

Hier finden Sie die anderen Folgen unserer Bewerbungsserie:

Teil 2: People Analytics

Teil 3: Das Telefoninterview

Teil 4: Relevant Résumé

 

Bild: © Chlorophylle / Fotolia.com

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