Betriebsarzt Potsdam: Betriebsmedizinisch abgesichert mit DOKTUS

Betriebsarzt PotsdamJeder Betrieb in Potsdam muss einen Betriebsarzt nachweisen können. Was Vorschriften wie die DGUV 2 so klar und einfach formulieren, wird für viele Firmen in Potsdam zu einer echten Herausforderung. Lassen Sie sich von DOKTUS bei der Vermittlung eines Betriebsarztes in Potsdam unterstützen.

Von Schinkel zu Joop!

Potsdam hat zwar als kreisfreie Stadt 170.000 Einwohner aufzuweisen, aber nur eine Handvoll Betriebsärzte. Dies mag verwundern, da die alte preußische Residenz – UNESO-Welterbe – mit ihren Schlössern, Parks, Wasserspielen und lauschigen Uferquartieren wohl mit zu den schönsten Städten Europas zählt. Bevorzugter Wohnort für die Reichen und Berühmtheiten, die sich hier Ihre Villen in der Nachbarschaft klangvoller Namen als Familiensitz hergerichtet haben, ob sie nun Joop, Jauch, Döpfner oder Plattner heißen. Wer einen Blick auf ein Schinkel-Palais hat, darf sich glücklich schätzen. Noch besser ist die Nachbarschaft zu Schloss Sanssouci, zum alten Rathaus, der russischen Siedlung, dem holländischen Viertel, der Matrosenstation, Schloss Cecilienhof oder dem Heiligen See.

High-Tech-Firmen bedeuten Aufklärungsarbeit für Arbeitsmediziner

Ganz in der Nähe liegen die alte Filmstadt Babelsberg, der Neureichen-Vorort Kleinmachnow, die idyllische Inselstadt Werder, das Kloster Lehnin, der Heilstättenort Beelitz und – etwas weiter weg – die Stadt Ludwigsfelde mit 25.000 Einwohnern. Heute gilt Potsdam jedoch auch wieder als Standort für hochwertige Dienstleistungen, der stark von den drei Hochschulen mit 24.000 Studenten geprägt wird. Neben der Filmhochschule sind das vor allem Bio-Tech-Initiativen mit über 160 Unternehmen, davon viele Start ups. Daneben hat sich als zweites Standbein im IT-Bereich Oracle niedergelassen. Es gibt die Firma Toll Collect und Designstudios für die Automobilindustrie. Größter Einzelinvestor ist der SAP-Gründer Hasso Plattner.

Für die Arbeitsmedizin bedeutet dies vor allem Aufklärungsarbeit, denn viele aus der Gründergeneration haben oft nur unzureichende Kenntnisse über die Arbeitssicherheit und die gesundheitlichen Gefährdungen, die auch in reinen High-Tech-Firmen lauern.

Betriebsarzt übernimmt Vorsorgeuntersuchungen

Neben der grundlegenden betriebsmedizinischen Betreuung ist die Durchführung von Vorsorgeuntersuchungen eine der wichtigsten Aufgabe eines Betriebsarztes. Im Rahmen der sogenannten G Untersuchungen untersucht der Spezialist die Angestellten einer Firma auf bestimmte Aspekte ihrer Gesundheit. Bei Arbeitnehmern mit lärmgefährdeten Arbeitsplätzen checkt der Betriebsarzt bei Aufnahme der Tätigkeit und anschließend turnusmäßig, inwiefern sich die Hörfähigkeit verändert. Mitarbeiter im Bereich Gesundheit und Soziales müssen sich der Untersuchung G 42 zur Infektionsgefährdung unterziehen. Wünscht ein Büroarbeiter die Kontrolle der Sehfähigkeit, ist der Arbeitgeber verpflichtet, eine G 37 zu ermöglichen.

Bestimmte standardisierte Aufgaben wie das Durchführen von Sehtests oder das Abnehmen von Blut übernimmt dabei nicht der Betriebsarzt sondern eine Assistenz. Der Arbeitsmediziner übernimmt im Anschluß die Befunderhebung und leitet die Ergebnisse an den Arbeitnehmer weiter. Der Arbeitgeber erfährt von den Resultaten nur, wenn sich die Diagnose auf die Arbeitstauglichkeit des Angestellten auswirkt.